Freitag, 4. Juli 2014

Kilkenny - von Dublin über Glendalough nach Kilkenny

Bevor es richtig losgeht: Auf jeder Seite findet ihr ganz oben immer eine Karte mit den Tagesstationen. Rechts vom Text findet sich eine Liste mit den Links zu den einzelnen Kapiteln, es gibt dabei für jeden Urlaubstag ein eigenes Kapitel. Kommentare könnt ihr am Ende jedes Artikels hinterlassen. Wir freuen uns über Anmerkungen! Nun aber los...




Da sind wir nun also...pünktlich 12:30 öffnet die Fähre ihre Schotts, und entlässt die im Bauch gebunkerten Fahrzeuge und Menschen in die Weite Irlands.

Es regnet. Überhaupt ist eine Wettervorhersage für Irland schwer. Normalerweise hat man jeden Tag alles, von strahlendem Sonnenschein über grau und bewölkt bis hin zu Regen. Faszinierend ist dabei der schnelle Wechsel...oft genug fing es an mit regnen, und war schneller vorbei als man den Regenschirm aufspannen konnte.

Unser erstes Ziel ist Glendalough, eine Klostersiedlung in den Wicklow Mountains. Das liegt ca. 40 km südlich von Dublin.






Weiter geht es für uns Richtung Süden, Kilkenny ist unser nächsten Ziel. Auf dem Weg dahin fahren wir durch Naturschutzgebiete und kleine Dörfer.

Wann immer wir etwas interessantes sehen, eine Ruine, eine tolle Aussicht...hauen wir die Warnblinke rein, und machen Bilder. Das ist insbesondere auf den Nebenstraßen absolut kein Problem, denn hier hält sich der Verkehr absolut in Grenzen.

Überhaupt ist das unsere Empfehlung für alle Irland-Autotouristen: Lasst die großen Straßen links liegen, und fahrt über die kleinen Nebenstraßen. Das kostet mehr Zeit, aber man sieht auch viel mehr. In den letzten Jahrzehnten wurde die Infrastruktur Irlands stark verändert, durch Umgehungsstraßen. Die wahren Schätzchen findet man so kaum, oder man folgt einfach den Hinweissschildern zu sehenswerden Dingen.

Wir erreichen Kilkenny, und damit auch unsere erste Schlafstatt. Wir fahren einfach in die Stadt rein, drehen eine Runde, und finden dann das Gesuchte:

Hier auch gleich ein Hinweis: Ensuite bedeutet, man muss sich Bad und Toilette nicht mit den anderen Gästen teilen, sondern hat beides exklusiv. Wir sind also immer nach dem selben Schema vorgegangen, und fragten daher "Do you have room for 2?", "Do you offer free WiFi?", "Is it Ensuite"?, "Can we have a look?". Bis auf ein einziges Mal wurden alle Fragen immer mit "Yes" beantwortet.

Warum Wifi, werden jetzt einige fragen. Wir hatten vorab nur eine grobe Planung unserer Reiseroute gemacht, Dinge wir wir unbedingt sehen wollten, standen auf dieser Liste. Die Feinplanung machten wir per Internet immer am Abend vor dem jeweiligen Abschnitt - aber auch immer mit genug Luft für schnelle Entscheidungen vor Ort.

Wir werden uns also mit der Besitzerin einig, bekommen unser Zimmer. Und machen uns gleich wieder auf die Socken, die Innenstadt erkunden. Außerdem muss noch ein Abendessen gefunden werden.

Kilkenny ist eine größere Stadt, und bietet Kirchen, ein Schloß, sowie eine nette Innenstadt mit angeblich aufregendem Nachtleben. Letzteres interessiert uns weniger. Auf unserer Abendtour besuchen wir also eine Kirche, finden was zu Essen, und gehen noch auf einen Besuch bei Matt the Millers, da gibt es zum Guinness ordentliche Livemusik. Zwei Guinness später gehen wir zu Bett, morgen wird wieder ein anstrengender Tag.






Weiter geht das Tagebuch hier.

Kommentare:

  1. Das ist ja ein ganz liebevoll gemachter Bericht! Wieso noch keiner etwas geschrieben hat... noch viele schöne Reisen für euch!

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